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Das Projekt
"Parcours" entstand im Rahmen des Seminars "Raum-bezogenes
Arbeiten" an der Kunsthochschule für Medien. Es wurde
explizit für den Innenraum der Deutzer Brücke entwickelt.
Ein im Hohlkasten der Deutzer Brücke gebauter Steg bildet eine
begehbare Linie, welche die Architektur in ihrer gesamten Länge
durchmißt. Die Brücke in der Brücke, ist aus Elementen
von Hochwasserstegen gebaut, und ist von beiden Seiten des Rheins
zugänglich und begehbar.
Das Publikum ist eingeladen, die Entstehung des Steges mit zu verfolgen
und mit anzupacken. Der genaue Zeitpunkt der Fertigstellung bleibt
somit offen. Der vorangegangene Prozeß der Diskussionen, Ideenfindung
und Planung ist dabei genauso Bestandteil des Projektes, wie Aufbau,
Fertigstellung und Abbau des Steges.
Eine im Kern absurde Unternehmung. Eine Brücke ohne reale Funktion,
die jedoch metaphorisch Verbindungen schafft. Sie wird zum Laufsteg,
zu einer Bühne auf der sich Menschen begegnen oder aus dem
Weg gehen.
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